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Wie Babys durchschlafen, Kinder besser einschlafen und du nachts mehr schlaf bekommst



Schlafmangel ist wohl das Massenproblem vom Eltern-Sein.

Kennt ihr das auch? Bis das Baby oder Kind eingeschlafen ist, vergeht Zeit. Nachts braucht es euch zum Stillen, fürs Fläschchen, Windel wechseln, etwas trinken, oder Pipi ist daneben gegangen. Nicht zu erwähnen, jene Nächte, in denen du dein krankes Kind durch zähe Stunden bis zum Morgengrauen begleitest.

Schlafentzug wurde früher nicht umsonst als Foltermethode eingesetzt. Ohne Schlaf fehlt uns die nötige Energie, um den Tag mit dem geliebten Wirbelwind-Kind zu überstehen. Es fehlt uns die Geduld, um Wutanfälle und Konflikte gelassen zu meistern. Du läufst nur noch im Notstrom-Modus.

Also muss Abhilfe her. 

Doch können Babys durchschlafen? Und wie schläft mein Kind besser ein? Bist du neugierig geworden? Erfahre es gratis im folgenden Text.

1. Wie Babys durchschlafen und Kinder besser einschlafen


Wir leben in modernen sicheren Häusern, unsere Kinder hören und sehen wir oftmals sogar über das Babyphone. Doch all das ist dem Säuglingsgehirn egal. Es befindet sich in einer Zeit, in der es nachts alleine von einem Säbelzahntieger aufgefressen worden wäre. Ohne den nächtlichen Schutz der Familie hätte kein Kind den nächsten Morgen erblickt. So tief verwurzelt ist das nächtliche Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit. So tief verankert, sind die Ängste nachts alleine im Gitterbett liegen gelassen zu werden. So stark, dass unser Kind nach uns weint, es schreit und tut das nicht um uns zu ärgern, zu nerven, oder weil es uns unseren Feierabend vom „Eltern-Sein“ nicht gönnt. Sondern weil es uns zum “Überleben“ während des Schlafens braucht. So sagt es unserem Kind sein Instinkt.

Am sichersten fühlt sich unser Kind bei Bindungsperson Nummer 1, der Person die es immer am besten trösten kann und die Bedürfnisse am besten versteht und befriedigt. Oftmals bist du als Mama Bindungsperson Nummer 1, da du dein Kind ggf. durch das Stillen mit Nahrung und Nähe versorgst und die Bedürfnisse durch die vielen gemeinsam verbrachten Stunden bereits am besten entschlüsseln kannst. Aber auch als Papa oder in manchen Fällen auch als Großeltern könnt ihr Bindungsperson Nummer 1 sein. Das Bindungsband zu Mama ist in diesem Fall das allerstärkste und wenn ich als Kind spüre, dass Mama von mir entfernt ist, wird mein Bindungssystem aktiviert und fordert Mama zurück. Ihr könnt es euch wie ein Gummiband vorstellen, dass gedehnt wird, der Druck steigt, bis dieser nicht mehr aushaltbar ist. Das ist übrigens der Grund dafür, dass Babys durchschlafen können, wenn Mama, in diesem Beispiel Bindungsperson Nummer 1, nicht da ist, sondern die Kinder von Papa, oder besser noch Oma und Opa ins Bett gebracht werden. Das Bindungsband ist in diesen Fällen schwächer und das Bedürfnis diese Person bei sich zu spüren geringer. 

Viele stillende Mamas kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie verzweifeln. Ein durchschlafendes Baby? Nein. Ihr Baby trinkt alle 1-2 Stunden an der Brust. Produziert meine Brust zu wenig Milch oder was läuft hier falsch? Gar nichts. Die Natur hat es so eingerichtet vor langer langer Zeit. Während unser Kind schläft, verbinden sich Nervensynapsen im Gehirn. Alles was erlebt wurde, wird verarbeitet, das „Lernen im Gehirn“ beginnt. Doch zum „Gehirnlernen“ benötigt der kindliche Körper Energie. Diesen erhält es durch viel Zucker. Und genau dieser Milchzucker steckt in der Milch. Das Gehirn entwickelt sich in den ersten 3 Lebensjahren so rasant, wie das ganze Leben nicht mehr. Natürlich benötigt der Körper auch Energie für körperliches Wachstum. Das körperliche Wachstum von Babys und Kindern verläuft nicht stetig, sondern in Schüben. Aus diesem Grund besteht auch vor einem körperlichen Wachstumschub ein hoher Nähstoff- und damit Stillbedarf bei unserem Kind.


2. Wie Babys durchschlafen: Aufräumen mit Irrglauben


a. Können wir unser Kind damit verwöhnen, dass wir es in unserem Bett schlafen lassen? 

Ist ein Verwöhnen mit einem Zuviel an Nähe möglich? Wir wissen jetzt, dass unser Kind beim Schlafen die Nähe zu uns braucht. Also geben wir unserem Kind Nähe. Können wir es damit verwöhnen, dass wir uns mit unserem Kind hinkuscheln und bei ihm bleiben bis es eingeschlafen ist? Oder indem es bei uns schlafen bzw. nachts zu uns in das Bett krabbeln darf? Nein, nein, nein! Dieser Irrglaube ist weit verbreitet. Aber mit Nähe könnt ihr euer Kind niemals verwöhnen. Ihr tut der Entwicklung sogar etwas Gutes, denn nur im entspannten Einschlafmodus finden all diese wichtigen Prozesse im Gehirn statt, von denen ich euch unter Punkt 1. erzählt habe. Dieser entspannte Einschlafmodus wird dann aktiviert, wenn alle Bedürfnisse gestillt sind, u.a. auch das Bedürfnis nach Nähe. Als Baby ist das Nähebedürfnis besonders hoch und es nimmt mit steigender Sicherheit und Unabhängigkeit eures Kindes von ganz alleine ab. Gerade beim Familienbett kommt oft das Argument, dass das Kind nie wieder aus dem Bett der Erwachsenen ausziehen wird, wenn es sich erstmal daran gewöhnt hat. Aber ist das wirklich logisch? Stellt euch vor, euer 20-Jähriges Kind legt sich mit der Freundin oder dem Freund in euer Bett, weil es nicht im eigenen Bett schlafen möchte. Richtig, vollkommener Quatsch oder wie mein Sohn sagen würde: Quatsch mit Soße! Außerdem: Im 1. Lebensjahr schläft unser Baby am besten in Körperkontakt bei uns im Familienbett oder im Beistellbett. Unsere Bewegungen und Atemgeräusche aktivieren auch das Weiteratmen unseres Babys während der Tiefschlafphasen. Damit wirkt unser Körperkontakt dem plötzlichen Kindstod entgegen.

Zwei weitere positive Effekte euer Nähe: 

1. Wenn ihr bei eurem Kind schlaft oder es bei euch, wacht es nachts nicht richtig auf. Es testet, ob ihr da seid, spürt euch und findet schneller wieder in den Schlaf. Liegt es alleine im Bett, ruft nach euch oder beginnt zu weinen, dauert es meistens länger und auch ihr müsst aufstehen und könnt nicht liegen bleiben.  Wenn du möchtest, dass deine Babys durchschlafen, hilft ihnen also der Körperkontakt zu dir - am besten Haut an Haut.

2. Bei entspanntem Schlaf haben Kinder keine Ausscheidungen. Das bedeutet, dass die Windel dann nachts tatsächlich trocken bleiben kann. Meistens kommt das Pipi direkt nach dem Aufwachen in der Nacht oder am Morgen. Auf diese Weise kann selbst bei Babys das nächtliche Windelwechseln entfallen. 


b. Das normale Baby und Kleinkind schläft durch

Können Babys durchschlafen? Bei Babys und Kindern spricht man bereits von 5h Schlaf vom Durchschlafen, Es gibt sicherlich diese Wunderbabys, von denen manche Eltern berichten, die 8h am Stück durchschlafen. Der Normalfall ist das aber nicht. 

Ob andere Babys durchschlafen oder nicht: Dein Baby ist normal! Selbst wir Erwachsenen schlafen nicht durch. Wir wachen nachts auf, schlafen nach sehr kurzer Zeit wieder ein und erinnern uns morgens nicht an diese kurzen Unterbrechungen. Das liegt daran, dass sich Tief- und Wachschlafphasen (REM-Schlaf) miteinander abwechseln. Im Säuglingsalter überwiegen diese Wachschlafphasen, da genau diese die Gehirnwachstumsphasen darstellen. In dieser Zeit wird das Bindungsband aktiviert, in dieser Zeit wachen einsame Babys und Kleinkinder auf. 

An dieser Stelle habe ich eine Bitte an euch. Es ist mein Herzensanliegen, dass ihr innerlich starke Kinder großzieht und hier oft etwas passiert, was sich später auf das Mindset eures Kindes auswirkt: Euer Kind ist richtig so wie es ist. Vertraut darauf, dass es sich alles was es fürs Leben braucht im eigenen Tempo aneignen wird. Das Grundvertrauen, dass euer Kind richtig ist, genau so wie es ist. Ob es nun nur eine Stunde durchschläft oder fünf, wird es ein Leben lang stärken. Wenn wir aber unser Kind im Arm halten und besorgt sind, weil es nachts so oft aufwacht, warum es sich noch nicht dreht, weshalb es anders krabbelt als andere Kinder, viel später als andere Kinder 3-Wort-Sätze bildet  und und und, sähen wir Zweifel in unserem Kind, ob es wirklich richtig so ist, wie es ist.


c. Eltern mit Familienbett haben keinen Sex. 

Ich frage euch, ist Sexualität nur im Bett möglich? Nein! Und schlafende Kinder bleiben schlafende Kinder. Sie bedeuten Feierabend für Mama und Papa und schaffen Raum für körperliche Nähe. Unabhängig davon, wo die Kinder schlafen.


d. Kinder brauchen feste Schlafenszeiten. 

Um Punkt 12 h ist Zeit für den Mittagsschlaf. Ob euer Kind nun müde ist oder nicht. Das führt nur zu Zweierlei: Frust bei dir, weil dein noch waches Kind nicht einschläft oder den Müdigkeitspunkt bereits überschritten hat und nun voll aufdreht. Sowie Frust bei eurem Kind. Es kann dadurch sogar eine Abneigung gegen die Schlafenszeit entwickeln. Beim gekonnten Einschlafen geht es darum, unserem Kind dabei zu helfen sich selbst zu regulieren. Was bedeutet das? Wir als Erwachsene merken, wann wir müde werden und gehen dann idealerweise schlafen. Die allermeisten Babys und sehr viele Kleinkinder können das noch nicht. Wir unterstützen sie dehalb dabei, indem wir erste Müdigkeitsanzeichen wahrnehmen und sie in den Schlaf begleiten. Dazu eignen sich Routinen, zu denen wir unter 3. Detaillierter eingehen. Dadurch lernen unsere Kinder später, eigene Müdigketsanzeichen selbst wahrzunehmen und den Schlaf als etwas Positives und Wohltuendes zu erleben, der ihnen genau das gibt, was sie in diesem Moment brauchen. Sobald unsere Kinder morgens zu einer bestimmten Uhrzeit aufwachen müssen, kommt hierzu unsere Verantwortung auf ausreichenden Schlaf der Kinder zu achten. Manchen Kindern gelingt es auch abends, ihr Schlafbedürfnis sehr eigenständig zu regulieren, andere brauchen eine engere Begleitung. Eure Aufgabe ist es, genau den richtigen Punkt zwischen Überregulierung eurerseits und einer Überforderung eures Kindes zu finden.

e. Ein Einschlaftraining hilft.

Bitte bitte lasst die Finger vom „Schreien-Lassen-bis-es-schläft“-Training, damit deine Babys durchschlafen. So nenne ich diese Trainings, auch wenn sie in der Realität natürlich hübschere Namen haben. Ihr schadet eurem Kind damit, also hört euch lieber die Tipps zu 3. An:

3. Wie Babys durchschlafen: Kindes-Bedürfnisse befriedigen & eigene Bedürfnisse wahren

a. Routinen

Beim Einschlafen helfen Routinen. Egal ob beim Mittagsschlag oder dem Schlafengehen am Abend. Routinen bereits für die Zeit des „Bett-Fertig-Machens“ lassen unsere Kinder herunterfahren und stellen sie auf das Einschlafen ein. Übrigens nicht nur Kinder. Die Macht der Routinen sorgt regelmäßig dafür, dass ich abends mit den Kindern mit einschlummere. 


Was also konkret tun?

-Für Tagesschläfchen bestenfalls eine andere Routine verwenden als abends.

-Was interessiert dein Baby oder Kind gerade? Großartig ist es, wenn deine Routine deinem Kind so gut gefällt, dass es sich bereits im Vorfeld auf diese freut. 

-Routinen dürfen sich im Laufe der Zeit verändern. Was noch vor einem Monat gut funktioniert hat, kann heute überhaupt nicht mehr auf die Begeisterung deines Kindes stoßen. Es ist also vollkommen in Ordnung, wenn die Bestandteile deiner Routine mit deinem Kind mitwächst. Gut ist es, nicht die vollständige Routine abrupt zu ändern. Eine gewohnte Routine gibt eurem Kind Sicherheit. Deshalb ändert möglichst behutsam einzelne Bestandteile bei gleichbleibendem Rahmen und beobachtet, wie euer Kind mit der Veränderung umgeht. Manchen Kindern machen Veränderungen nichts aus, während andere am liebsten alles so belassen wie es ist. 

-Deine Routine sollte nicht aus dem "Lehrbuch" stammen und umgesetzt werden, obwohl ihr euch damit unwohl fühlt. Wenn die Routine euch nicht entspricht, seid ihr bei der Umsetzung nicht authentisch. Das spürt euer Kind und ein Großteil des positiven Effektes verpufft. Wenn ihr ungerne singt, muss es kein Gute-Nacht-Lied-Sein, sofern ihr wirklich keine Bücher vorlesen mögt, braucht es keine Gute-Nacht-Geschichte sein. Vielleicht denkt ihr euch lieber eine Geschichte aus oder tobt abends gerne nochmal mit eurem Kind? Das ist vollkommen ok. Als Elternpaar braucht ihr deshalb auch nicht eine identische Routine. Euer Kind lernt dann, Mama macht es so und Papa anders. Jeder Mensch hat andere Vorlieben und jeder ist richtig so wie er oder sie ist.

-Hier einige Beispiele: Auf dem Weg zum Einschlaf-Zimmer ein bestimmtes Lied singen oder „Das hungrige Monster jagt dich jetzt in dein-Zimmer“ spielen. Seid gerne humorvoll, wenn ihr möchtet. Kleinkinder mögen diese Spiele oft gerne. Gemütliche Schlafkleidung anziehen, nochmal die Windel wechseln, Abhalten oder das Töpfchen anbieten, ggf. Zähne putzen (Abends natürlich immer  ;  ) und gemeinsam hinkuscheln. Gemeinsam ein Buch anschauen, vorlesen, selber eine Geschichte erzählen und/oder ein Schlaflied singen. 

Vielen Kindern hilft es meiner Erfahrung nach, wenn es dunkel und leise ist. Falls euer Kind auch im hellen mit Alltagsgeräuschen schläft, noch besser. Behaltet es so bei. Es wird euch das Leben erleichtern. 


b. Geschwisterkinder

Wenn euer jüngstes Kind alt genug ist, um sich auch nachts aus einer zu festen Umarmung des Geschwisterkindes zu befreien, kann das gemeinsame Schlafen von Geschwisterkindern in einem Zimmer oder einem Bett das Durchschlafen fördern. Das Beisammensein zu einer wichtigen Bindungsperson gibt euren Kindern nachts Sicherheit. Sie spüren die gegenseitige Wärme ihres Geschwisterchens und fühlen sich geborgen. 

Das gemeinsame Einschlafen kann anfangs herausfordernd sein. Hier hilft es, bei der Abendroutine die jeweiligen Bedürfnisse eurer Kinder zu berücksichtigen und möglichst die Interessen aller Beteiligten in euer Einschlafritual mit einzubeziehen. 


c. Nähe fürs Kind, Freiraum für mich.

Vielleicht möchte euer Kind, dass ihr bei ihm bleibt, bis es eingeschlafen ist. Sofern es für euch in Ordnung ist, bleibt bei eurem Kind bis es schläft. 

Wie ihr dieses Bedürfnis der Einschlafbegleitung durch euch mit dem Nachgehen eurer eigenen Interessen verbinden könnt, verrate uich euch hier: 

- Am einfachsten ist es, wenn euer Kind liegt, wo es schlafend liegen bleiben kann. Wie im kindersicheren Bett oder im Kinderwagen. Wenn es auf diese Weise nicht funktioniert, kann das Tragen helfen. Auf dem Arm, im Tragetuch oder in der Trage. 

- In der Wachschlafphase wachen insbesondere Babys beim Ablegen gerne auf. Diese Schlafphase endet bei Babys nach ca. 15/20 Minuten, der ideale Ablagezeitpunkt. Ihr merkt es bspw. daran, dass ihr die Ärmchen sanft anheben könnt und sie direkt ohne große Körperspannung wieder herunter sinken. Auch das Atemgeräusch verändert sich. Je älter euer Kind ist und je sicherer es sich fühlt, desto schneller wird es in die Tiefschlafphase gleiten können und auch während der Schlafzeit tiefer und fester schlafen können. 

-Machmal können es lange 20 Minuten werden. Und im Kopf rattert schon die To-Do-Liste. Eure innere Unruhe spürt euer Kind. Sie haben dafür gaaaaanz feine Antennen. Also nutzt diese Zeit stattdessen für euch. Entspannt euch. Ihr könnt diese Zeit tasächlich zur Meditation nutzen, ein Dankbarkeitsritual indem ihr überlegt, für was und wen ihr in eurem Leben dankbar seid, ihr könnt eure aktuellen Herzenswünsche in eurem Leben visualisieren, spüren und auf diese Weise noch mehr positive Dinge in euer Leben ziehen. Ihr könnt  einen Online-Einkauf erledigen, ein E-Book lesen, einen Online-Kurs machen oder etwas anderes, was sich gemütlich im Liegen tun lässt. Sofern euer Kind in der Trage eingeschlafen ist, wäre Spazieren gehen noch eine Idee oder ihr schlaft einfach mit und füllt eure eigenen Energiereserven auf diesem Weg wieder auf.

- Wo liegen deine eigenen Grenzen? Einige Kinder gewöhnen es sich an zum Einschlafen an der Brust zu knibbeln, deine Hand zu streicheln, durch deine Haare zu fahren oder bewegen sich nachts im Familienbett so viel, dass außer deinem Kind niemand ein Auge zukriegt? Die Bedürfnisbefriedigung deines Kindes endet dort, wo deine eigenen Grenzen beginnen. Wenn dein Kind etwas liebt, was dir nicht gut tut, solltest du es nicht deinem Kind zu Liebe mitmachen. Wie soll es später Lernen "Nein" zu etwas zu sagen was es nicht mag, wenn wir es unserem Kind als Elternteil nicht vormachen und unsere eigene Integrität wahren?


d. Nächtliches Aufwachen

Wir haben bereits darüber gesprochen, dass die gefühlte Nähe zu euch das nächtliche Aufwachen vermindern. Was aber, wenn euer Baby oder Kleinkind zu einer bestimmten Uhrzeit aufwacht und nicht mehr in den Schlaf finden will? 

Dann helfen euch vielleicht diese Anregungen:

1. Hat euer Kind gerade ein unbefriedigtes Bedürfnis? Eine nasse Windel, oder muss vielleicht mal Pipi oder AA? Abhalten kann helfen. Wenn ihr noch nichts über das Abhalten gehört habt, euch aber dafür interessiert, gebt mir gerne Bescheid. Dann gebe ich euch gerne weitere Informationen dazu. Wie ist es mit Durst oder Hunger? Helfen Stillen, ein Fläschchen, das Nuckeln während des Stillens oder mit einem Schnuller? 

2. Sind all diese körperlichen Bedürfnisse befriedigt und euer Kind möchte spielen oder Quatsch mit euch machen? Es redet mit euch und fordert euch zum Spielen auf. In diesem Fall empfehle ich euch, nicht mit eurem Kind zu spielen. Ihr könnt eurem Kind liebevoll erklären, dass jetzt Schlafenzeit ist und dass ihr müde seid und schlafen möchtet. Sofern euer Kind dadurch nicht wieder in den Schlaf findet, könnt ihr anbieten, dass es leise spielen gehen darf. Im Schlafraum bietet es sich deshalb an, nur „Leise Spielsachen“ aufzubewahren und die für euer Kind zugänglichen Bereiche so kindersicher zu gestalten, dass ihr beruhigt neben eurem Baby oder bei im Bett liegen bleiben könnt. Belasst es so dunkel wie möglich, damit das müdigkeitserzeugende Hormon Melatonin ausgeschüttet wird und euer Kind möglichst bald wieder in den Schlaf finden kann. Auch wenn euer Kind abends trotz eures normalerweise immer funktionierenden Einschlafrituals nicht einschlafen kann, kann euch diese Strategie helfen.

4. Wie Babys durchschlafen: Was tun nach einer Horror-Nacht? Sofort-Strategien


Wir haben bereits darüber gesprochen, wie wichtig es ist, dass ihr voller Energie seid. Ihr braucht diese Energie, um gesund zu bleiben und für euer Kind sorgen zu können. Also, immer wenn ihr müde seid und ihr die Gelegenheit dazu habt, holt ein wenig verpassten Schlaf nach. Das ist manchmal leichter gesagt als getan, bei einem Tag voller Aufgaben, Verantwortungsbereichen, eurem Beruf, dem Haushalt und der Anwesenheit eures Kindes.


Hier ein paar Gedanken dazu für dich:

- Setze die richtigen Prioritäten. Du hast soviel zu tun, sodass ein Schläfchen zwischendurch unvorstellbar für dich ist? Doch ist es nicht so, dass du all deine ToDoes auf Sparflamme erledigen würdest ohne die notwendige Energie dafür? Vielleicht bist du dann am Ende des Tages vollkommen fix und fertig, genervt, vielleicht auch gereizt. Wenn du in dich horchst und spürst, dass Schlaf das ist was du jetzt brauchst, stelle das Nachholen des Schlafes als Nummer 1 auf deine ToDo-Liste. Wenn du erstmal etwas Schlaf nachgeholt hast, wirst du spüren wie dein Energielevel ansteigt und du wirst all deine Aufgaben hinterher mit viel mehr Gelassenheit und viel schneller erledigen können. Ich schaffe dann meistens am Ende des Tages sogar mehr, als im verschlafenen Niedrig-Energie-Modus.

- Ein Tagesschläfchen oder das Zubettgehen abends sind die besten Gelegenheiten dafür, um dich einfach gemeinsam mit deinen Kindern schlafen zu legen. Deine Kinder schlafen ein und du einfach mit. Auch dein Kind wird besser schlafen, wenn du bei ihm bist. Es ist also eine Win-Win-Situation! 

- ältere Geschwisterkinder während des Tagesschläfchens beschäftigen: Am besten überlegst du noch vor der Einschlafet deines jüngeren Kindes, wie sich dein älteres Kind alleine beschäftigen kann. Vorbereitung ist hier Gold wert. Entwickelt eine gemeinsame Routine für das Zubettbringen deines jüngeren Kindes und der Beschäftigungsmöglichkeiten deines älteren Kindes. Das könnte beispielsweise so aussehen, dass sich euer Kind eine besondere Spielzeugkiste aussuchen kann, die nur für diese Zeit vorgesehen ist, ihr stellt einen Timer für dein Kind. Du erklärst, dass es dich beim Klingeln des Timers wecken kommen darf und dass du solange mit deinem jüngeren Kind einen Mittagsschlaf machen möchtest.

- Unterstützung organisieren: Nicola Schmidt stellt nicht umsonst die These auf "Es braucht ein Dorf, um ein Kind groß zu ziehen." Verwandte, Nachbarn, dein Partner, Freunde? Wer könnte dich unterstützen, damit du Schlaf nachholen kannst?

- Und wenn mal nichts hilft, niemand unterstützen kann und du vollkommen erschöpft bist. Was spricht in diesem Fall dagegen, dass sich dein Kind während deiner Schlafpause Kinderfilme anschaut? Es ist immer noch besser dein Kind ein wenig den digitalen Medien zu überlassen, als später allen Kindern und deinem Partner gegenüber motzig und unausgeglichen zu sein und dadurch eurer Beziehung zueinander zu schaden. 

5. Wie Babys durchschlafen: Auf den Punkt gebracht

Nähe & Geborgenheit

Wenn du möchtest, dass deine Babys durchschlafen und deine Kinder besser schlafen, schenke ihnen Nähe und Geborgenheit. Damit könnt ihr eurer Kind niemals never ever verwöhnen! 3 Ausrufezeichen

Denke auch an dich!

Achtet darauf, dass neben den Bedürfnissen eures Kindes auch euer Schlafpensum und eure anderen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen.

Prioritäten setzen

Besser ausgeschlafen als perfekt. Perfekte Frisur, perfekter Haushalt, neee! Besser voller Energie für das, was dir wirklich wichtig ist!

6. Wie Babys durchschlafen: Ausblick

Damit sind wir am Ende des Beitrags "Wie Babys durchschlafen" angekommen. Ich hoffe, dass meine Tipps zukünftig für eine bessere Einschlaf- und Durschlafzeit und mehr Energie bei euch führen werden. Hat euch dieser Beitrag gefallen? Dann empfehlt ihn gerne euren Lieben weiter, denen ihr ebenfalls viel Familienglück wünscht. 

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Ich freue mich über dein Interesse. Bis zum nächsten Beitrag!

Herzliche Familienglücksgrüße

Deine Juliane

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Juliane dos Santos

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